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Tips zum Wickeln
Ein Säugling
nässt zwanzig mal und öfter am Tag ein. Es ist also nahezu unmöglich,
ihn zu allen Zeiten trocken zu halten. Wickeln Sie ihr Baby daher so oft
wie möglich. Zum Beispiel regelmäßig vor oder nach dem Füttern und nach
jedem Stuhlgang – zumindest aber alle vier Stunden.
Beim Wickeln
sollten Sie darauf achten, dass die Windel komplett in der Überhose
gesteckt wird. Denn nur so kann man einen sicheren Auslaufschutz
garantieren und die Wäsche wird nicht nass.
In der Nacht
können Sie bei Babys, bis ca. 3 Monaten, eine zusätzliche Einlage zur
Erhöhung der Saugfähigkeit verwenden.
Ab dem 3.
Lebensmonat sollte auch am Tag eine Einlage benutzt werden.
Nehmen Sie
sich genügend Zeit fürs Wickeln. Es ist eine gute Möglichkeit
Zärtlichkeiten mit Ihrem Baby auszutauschen.
Frische Luft
ist das Beste für jeden Babypopo. Lassen Sie Ihr Kind daher so oft wie
möglich ohne Windel strampeln. Es wird diese Zeit genießen und zur
Erkundung seines Körpers und zum Ausprobieren neuer Bewegungen nutzen.
In dieser Zwischenzeit kann die Haut gut abtrocknen.

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Hilfe beim wunden Po
Hier einige
nützliche Ratschläge für einen wunden Po
· Eine
Bourettseiden-Einlage, als letzte Schicht mit in die Windel legen. Diese
Einlage hat eine entzündungshemmende und heilende Wirkung.
· Auch
die Verwendung von
Heilwolle ist sehr empfehlenswert. Die
Heilwolle hat
mit ihrem natürlichen Wollfett, ähnlich wie die Bourettseiden-Einlage,
eine heilende und lindernde Wirkung.
·
Die wunden
Stellen mit Muttermilch abtupfen.
· Verwenden
Sie eine Pflegecreme´ für den Po. Es gibt eine große Auswahl an Cremen
mit natürlichen Bestandteilen.
· Bei
schlecht abheilenden Wunden können Sie auch eine Zinksalbe verwenden.
Diese ist rezeptfrei in Ihrer Apotheke zu erwerben.
· Das
A und O bei diesen Ratschlägen lautet: Viel Luft an die Haut lassen. Lassen Sie ihr Kind am besten ohne Windel
strampeln/laufen.
Sollte Ihr
Baby jedoch mit den Tipps nach einigen Tagen immer noch den
Windelausschlag haben, dann wenden Sie sich bitte an einen Kinderarzt um
abklären zu lassen, ob es sich nicht doch um eine Pilzerkrankung
handelt.
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Heilwolle und Ihre
heilende Wirkung
Heilwolle ist nicht
klinisch getestet und wissenschaftlich als Heilmittel untersucht. Sie
unterliegt keiner weiteren Bestimmungen.
Nach Meinungen von
Experten beruht die Heilende Wirkung auf den sanften Hautkontakt. Mit
den unzähligen feinen faserenden der Heilwolle wird das Kapillare
Blutsystem angeregt. So werden die körpereigenen Kräfte unterstütz. Der
hohe Fettgehalt der Wolle pflegt die Haut und verhindert einen Juckreiz.
An der Wolle entwickeln sich Keime nicht weiter, so dass sie im
Wundbereich ideal als Auflage ist.
wunder Po;
Von den Wollvlies ein Windelgroßes dünnes Stück (ca. 5 bis 10 Gramm
Heilwolle) abtrenne und als Einlage in die Windel legen, so dass alles
an Papier oder Stoff abgedeckt ist.
Nicht Cremen! Beim Windelwechsel
entsorgen und eine frische Lage einlegen.
wunde Brustwarzen;
Ein ausreichend großes dünnes Stück in den Still-BH auf die Haut legen,
darüber die Stilleinlagen.
3-Monats-Koliken;
eine Gute Lage Heilwolle auf den Bauch legen und mit der Unterwäsche
Fixieren.
Heilwolle gibt es
abgepackt im Beutel von 50g oder 100g.
Verwenden Sie nur
Rohwolle, die gewaschen, gekämmt und rückgefettet ist.
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